Posted: Juli 6th, 2010 | Author: Nick | Filed under: Digital Planning, Online Konzeption | No Comments »
Wer wie ich sein halbes Arbeitsleben mit Präsentationen verbringt, für den ist diese Zusammenstellung gut gestalteter Slides sicherlich genauso spannend.
Posted: Januar 27th, 2010 | Author: Nick | Filed under: Digital Planning | No Comments »
Weil es ja sonst noch niemand gemacht hat, gebe ich mal meinen Senf dazu ab, was 2010 im Internet so passieren wird:
Social Media stirbt
Und zwar aus dem einfachen Grund, dass jede Form von Media im Internet in Zukunft Social sein wird. Durch das Medium ändert sich die Marketing-Kommunikation, die Rückkanäle gibt es schon lange, aber in diesem Jahr werden sie Mainstream: Dialog, Feedback, Retweet-Buttons, Bookmarking etc. wird Standard auch auf den großen Konzern-Seiten. Facebook-Channels, Twitter-Accounts und was sonst dieses Jahr noch gehypt wird, werden fester Bestandteil von Produktkampagnen und Image-Kommunikation. Das Internet wird endlich Social, überall.
Bewegtbild im Netz wird Standard
Überraschung! Bewegtbild im Netz kommt. Und zwar nicht in kleinen Player-Fenstern, sondern Fullscreen. Und vor allem Interaktiv. Der wichtigste Bereich wird dabei sicherlich der E-Commerce sein, wo man mit interaktivem Bewegtbild endlich ein echtes Shopping-Erlebnis schafft – abseits von Listen und Rastern.
Online Strategie wird wichtiger
Dieses Jahr wird es einen großen Bedarf an durchdachten digitalen Strategien geben. Online wird zum zentralen Kommunikationskanal, gleichzeitig wird es immer komplexer. Unternehmen und ihre Agenturen werden daher Leute brauchen, die die Marke im Netz positionieren und führen. Das werden Leute sein, die das Medium verstehen, Entwicklungen sehen und vorhersehen, die ein hohes technisches Verständnis besitzen und nicht zuletzt ein ausgeprägtes Marken-Know-How. Diese Leute werden zum Teil aus dem klassischen Planning kommen, vielmehr aber werden die Online-Konzeptioner mehr und mehr strategische Aufgaben übernehmen.
Online wird das Leitmedium
Ok, Klassik ist nicht tot. Trotzdem: Online wird zum zentralen Medium in der Marketing-Kommunikation. Es wird die anderen Medien nicht ersetzen, aber die zentrale Idee wird in zukunft im Internet umgesetzt. Die Gründe sind recht einfach: Die Möglichkeiten im Netz sind nicht limitiert, es findet ein direkter Austausch und Dialog statt, es besteht keine regionale Begrenzung und schließlich ist der Weg zum eigentlichen Verkauf nur einen Klick (und nicht 10km) entfernt.
Die Idee zählt wieder mehr
Online war bisher nicht das Medium der großen Kampagnenideen. Die meisten “Ideen” waren technisch, die meisten Websites sind hübsche Schaufenster. Die Technik muss verstanden werden, aber in Zukunft zählt wieder eine Idee, die den Kunden vom Hocker haut.
Posted: Dezember 28th, 2009 | Author: Nick | Filed under: Digital Planning | No Comments »
2009 hat eines ganz sicher gezeigt: Social Media ist kein Trend, Blogs sind kein Second Life und Twitter ist keine MiniDisk (kennt die noch jemand?). Social Media ist zu einem wichtigen Kanal auch für die Marketing-Kommunikation geworden. Dabei haben sich folgende Entwicklungen herausgestellt:
1. Konvergenz
Die einzelnen Kanäle innerhalb der Social-Media-Landschaft funktionieren vor allem zusammen. Der Tweet verlinkt auf den neuen Blogbeitrag, das Blog auf das Portfolio, das Portfolio auf das XING- oder Linked-In-Profil und so weiter. Flickr, YouTube oder Slideshare sind Platzhalter für die Medien, die Kommunikation findet auf diversen Kanälen gleichzeitig statt.
2. Twitter als zentraler Kommunikationshub
Aufgrund der Limitierung der Tweets werden kaum komplette Beiträge getwittert, sondern sehr oft Teaser und Verlinkungen auf Artikel im Blog oder anderen Medien. Twitter nimmt dabei mehr und mehr die Rolle des zentralen Kommunikationskanals ein, von dem aus man weitergeleitet wird. Denn: niemand kann alle Facebook-Profile, Blogs, Nachrichten und Flickr-Updates all seiner Bekannten verfolgen. Also wird Twitter zur Informationsplattform, auf der man alle Teaser erhält, die einen interessieren – um dann zu entscheiden, welche Themen man tiefer verfolgen möchte.

Picture from D’Arcy Norman on Flickr
3. Social Media als Krisen-Kommunikationstool
Twitter ist schnell. Das haben dieses Jahr vor allem die Notwasserung auf dem Hudson sowie die Proteste im Iran gezeigt. So unterschiedlich beide Ereignisse auch waren – sie haben deutlich gemacht, dass das Internet bei bestimmten Situationen das schnellste und gleichzeitig das zuverlässigste Medium ist. Sowohl Microsoft als auch Google haben Twitter viel Geld bezahlt, um dessen Nachrichten mit in ihre Suchergebnisse mit aufzunehmen. Und letzte Woche hat die Agentur “We are Social” gezeigt, wie sie für ihren Kunden Eurostar Krisenkommunikation via Social Media gemacht haben.
Und 2010? Das kommende Jahr wird noch deutlicher zeigen, wie wichtig dieser Kanal ist. Aber er wird auch deutlich machen, dass es eben nur ein Kanal ist und nicht die Botschaft. Einfach nur dabei zu sein reicht nicht, man muss auch etwas zu erzählen haben.
Posted: November 19th, 2009 | Author: Nick | Filed under: Digital Planning | Tags: Brand, Digital Planning, Marke | No Comments »
So steht’s geschrieben im Razorfish Digital Brand Experience Report 2009. Denn nach und nach verlagert sich ein Großteil der Begegnung und Interaktion mit der Marke ins Netz: YouTube Videos, Facebook Seiten, Empfehlungen von Freunden, Produkt-Websites, eCommerce. All diese Berührungspunkte mit einer Marke sind heute für die meisten von uns bereits selbstverständlich – und sie werden noch stärker werden. Digital wird dabei niemals das haptische Erlebnis ablösen, das man erreicht, wenn man ein Produkt im Laden in der Hand hat. Aber es wird nach und nach zum dominierenden Medium in der Markenkommunikation.
Hier ist die Präsentation von Razorfish:
Posted: November 17th, 2009 | Author: Nick | Filed under: Digital Planning | No Comments »
“Seeing how people start business, from the smallest business to the largest business, is so important.” Spur Episode 2 ist online auf psfk.