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Was 2010 online so passieren wird

Posted: Januar 27th, 2010 | Author: Nick | Filed under: Digital Planning | No Comments »

Weil es ja sonst noch niemand gemacht hat, gebe ich mal meinen Senf dazu ab, was 2010 im Internet so passieren wird:

Social Media stirbt
Und zwar aus dem einfachen Grund, dass jede Form von Media im Internet in Zukunft Social sein wird. Durch das Medium ändert sich die Marketing-Kommunikation, die Rückkanäle gibt es schon lange, aber in diesem Jahr werden sie Mainstream: Dialog, Feedback, Retweet-Buttons, Bookmarking etc. wird Standard auch auf den großen Konzern-Seiten. Facebook-Channels, Twitter-Accounts und was sonst dieses Jahr noch gehypt wird, werden fester Bestandteil von Produktkampagnen und Image-Kommunikation. Das Internet wird endlich Social, überall.

Bewegtbild im Netz wird Standard
Überraschung! Bewegtbild im Netz kommt. Und zwar nicht in kleinen Player-Fenstern, sondern Fullscreen. Und vor allem Interaktiv. Der wichtigste Bereich wird dabei sicherlich der E-Commerce sein, wo man mit interaktivem Bewegtbild endlich ein echtes Shopping-Erlebnis schafft – abseits von Listen und Rastern.

Online Strategie wird wichtiger
Dieses Jahr wird es einen großen Bedarf an durchdachten digitalen Strategien geben. Online wird zum zentralen Kommunikationskanal, gleichzeitig wird es immer komplexer. Unternehmen und ihre Agenturen werden daher Leute brauchen, die die Marke im Netz positionieren und führen. Das werden Leute sein, die das Medium verstehen, Entwicklungen sehen und vorhersehen, die ein hohes technisches Verständnis besitzen und nicht zuletzt ein ausgeprägtes Marken-Know-How. Diese Leute werden zum Teil aus dem klassischen Planning kommen, vielmehr aber werden die Online-Konzeptioner mehr und mehr strategische Aufgaben übernehmen.

Online wird das Leitmedium
Ok, Klassik ist nicht tot. Trotzdem: Online wird zum zentralen Medium in der Marketing-Kommunikation. Es wird die anderen Medien nicht ersetzen, aber die zentrale Idee wird in zukunft im Internet umgesetzt. Die Gründe sind recht einfach: Die Möglichkeiten im Netz sind nicht limitiert, es findet ein direkter Austausch und Dialog statt, es besteht keine regionale Begrenzung und schließlich ist der Weg zum eigentlichen Verkauf nur einen Klick (und nicht 10km) entfernt.

Die Idee zählt wieder mehr
Online war bisher nicht das Medium der großen Kampagnenideen. Die meisten “Ideen” waren technisch, die meisten Websites sind hübsche Schaufenster. Die Technik muss verstanden werden, aber  in Zukunft zählt wieder eine Idee, die den Kunden vom Hocker haut.