What I'm Doing...

Büro

Posted: Oktober 27th, 2009 | Author: Nick | Filed under: Dies das, Digger | No Comments »

Unser Büro ist ja ziemlich weiß und clean, und manchmal ist es auch aufgeräumt. Aber ich sah gerade diesen kleinen Film auf Digital Schweinshaxe über Paul Smith und sein Design für Evian. Und dabei ist mir sein wunderbar vollgeräumtes und unordentliches Atelier aufgefallen.

Ich weiß nicht, wie man dort auch nur irgendwie sauber machen soll, aber es gefällt mir. Und es erinnert mich an ein altes Büro, das ich vor 2 Jahren in Idar-Oberstein in einer alten Schmuckfabrik fotografiert habe.

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Ich mag solche Chaos-Räume, in denen es überall etwas zu entdecken gibt, vor allem sind sie ein schöner Kontrast zu den immer cleanen Büros der Agenturen.


Portfolio

Posted: Oktober 23rd, 2009 | Author: Nick | Filed under: Online Konzeption | Tags: , | 1 Comment »

Ich arbeite zur Zeit an einem neuen Portfolio und nutze dafür Cargo, ein extrem benutzerfreundliches und klar gestaltetetes CMS. Cargo wurde speziell für die Darstellung von Portfolios entwickelt und befindet sich zur Zeit im Beta-Status. Wer aber ein wenig CMS-Erfahrung hat, wird damit schnell zurecht kommen. Zur Auswahl stehen eine Handvoll Templates, die alle super aussehen. Die Stylesheets können darüber hinaus individuell angepasst werden. Und das beste: ist zur Zeit noch Umsonst.

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Gleichzeitig arbeiten wir an der Pivot Media Website. Und: sie ist bald fertig. Das wir den Tag noch erleben dürfen… Viel Video, viel Fullscreen – also das komplette Gegenteil von meinem reduzierten Portfolio.


Dreh

Posted: Oktober 22nd, 2009 | Author: Nick | Filed under: Dies das, Digger | Tags: , , | No Comments »

Wir haben vor zwei Wochen einen neuen Podcast für Jungstil gedreht. Ist fast fertig und bald online. Am ersten Abend waren wir auf dem Kiez, was dazu geführt hat, das sich Menschentrauben aus Kegelvereinen und Junggesellenabschieden um uns gebildet haben. Die beiden Models haben sich gefreut…

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Am nächsten Tag waren wir bei Wind und Regen an der Elbe – auch schön.

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Glaubensfrage

Posted: Oktober 5th, 2009 | Author: Nick | Filed under: Digital Planning | No Comments »

In den letzten Monaten habe ich bei drei unterschiedlichen Markenkernbeschreibung die Eigenschaft “sympathisch” gelesen. Sympathisch, was soll das sein? Wann ist denn eine Marke sympathisch? Wenn sie weichgespülte Werbebotschaften kommuniziert? Ich glaube, sympathisch als Markenwert ist eine komplette Nullaussage. Es hat keinen Wert, weil es keinen Standpunkt klarmacht.

Viel wichtiger ist ein Attribut, dass zwar immer gern verwendet wird, aber nicht ernst genommen wird: Glaubwürdigkeit. Eine Marke und ihre Kommunikation muss zu 100 Prozent glaubwürdig sein. Das gilt heute um so mehr, weil Kunden über die Marke reden, im besten Fall sogar mit ihr. Bei einer unglaubwürdigen Marke werden ihre Botschaften nicht ernst genommen (im besten Fall) oder sie richten sich gegen sie (im schlechtesten Fall). Man kann sich das vorstellen wie jemanden, den man auf einer Party trifft, und der immer davon erzählt, wie toll er ist, wie beliebt und wie erfolgreich. Man hört im kurz zu, aber spätestens beim zweiten Treffen merkt man, dass er immer die gleichen Prasen drischt und die gleichen Anekdoten erzählt. Er ist nicht glaubwürdig – also bekommt er außer kurzer Aufmerksamkeit nichts. Keine Sympathie, keine Freundschaft, keine Bewunderung. Noch schlimmer: man will nichts mit ihm zu tun haben.

Mit Marken ist es genauso. Eine Marke kann nur das kommunizieren, was sie ist. Wenn die Menschen im Unternehmen alt und konservativ sind, wird die Marke niemals glaubwürdig jung und hip sein. Wenn ein Unternehmen die Umwelt verschmutzt, dann wird es niemals glaubwürdig ökologisch sein. Niemand glaubt diesen Quatsch, auch nicht “die Leute da draußen”.

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Für ein kleines Unternehmen ist das natürlich einfacher als für einen globalen Konzern. Aber anstatt die immer gleichen Plattitüden von Verantwortung und Sympathie in teuren Imagekampagnen rauszuposaunen, wäre es ja schon mal ein Anfang, ehrlich miteinander zu sprechen. Vielleicht hören die Leute zu, wenn man sagt: ja, wir wollen ganz viel Kohle, ist doch klar, wir sind ein globaler Konzern. Aber wir haben auch ein Gewissen. Und wir möchten mit euch drüber sprechen, wie man Dinge verbessern kann. Ganz ehrlich und glaubwürdig. Dann kommt die Sache mit der Sympathie auch ganz von alleine.