Alle feiern die neue CP+B Seite. Weil sie sich dem Dialog öffnet und weil sie externe (und auch kritische) Beiträge zeigt und auch ein bisschen weil sie von CP+B ist. Und das finde ich auch. Sie ist super. Trotzdem:
1. Sie ist hässlich
Mal ehrlich, eine richtig schöne Seite sieht anders aus. Macht aber nix, denn hier ist Content mal wirklich King.
2. Sie ist langweilig
Wer liest das alles? Ok, ich manchmal. Aber sonst? Der Tweet ist wenig spannend und die News findet man auch auf den üblichen Branchendiensten im Netz.
3. Die Idee ist nicht neu Skittles hat eine sehr ähnliche Idee schon vor einigen Monaten umgesetzt. Für eine Consumer-Marke noch sehr viel gewagter als für eine Agentur.
4. Die Seite ist brilliant
Sie ist ein klares Statement und eine eindeutige Positionierung zum dialogorientierten Marketing. Crispin zeigt, dass sie als eine der wenigen großen Agenturen nicht nur von transparentem Dialog und Mitmach-Web reden, sondern es auch umsetzen. Und zwar bei sich selbst und nicht beim Kunden.
Gerade frisch eingetroffen: XXX Years of Diesel Communication. Schönes Buch über die gesamte Diesel Kommunikation der letzten Jahrzehnte, auch ein paar Online-Kampagnen finden Erwähnung, so wie z.B. die Heidis. Jetzt bei Koppmedien für 29,95 € statt 150 €!
Navigationskonzepte bei Flash-Seiten gibt es ja viele. Eines, das mir trotzdem immer wieder positiv auffällt, ist die “zoombare” Seite. Die zoombare Seite ist visuelle zu groß für den Browser, es kann also immer nur ein Bereich im Browser angezeigt werden. Um die einzelnen Bereiche der Seite navigierbar zu machen, kann man entweder hineinzoomen oder die Seite verschieben. Hier zwei Beispiele, einfach selber anschauen und gut finden.
Zwei Filme zum Thema Werbung und Werbebranche stehen in den Startlöchern. Beide sehen spannend aus, und trotzdem geht es um zwei ziemlich unterschiedliche Ansätze, mit denen die Branche betrachtet wird.
Es geht um Ideen, Kreativität und den Unterschied zwischen guter und schlechter Werbung. Ein echter Werberfilm also mit Größen wie Dan Wieden, Jeff Godby oder Lee Clow.
Der Film zur Krise: was tut man, wenn man seinen Job in der Werbung verliert, um den sich vorher alles gedreht hat? Man macht das, was man mag – zum Beispiel Limonade.